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Hardy Ecke in Berlin geboren,
Ausbildung an der Gutenberg-Fachschule für Grafik in Stuttgart.
Trickfilmzeichner für Stuttgarter Filmstudios
TV-Werbung für Disney/Ehapa-Verlag, Sesamstraße, Äffle & Pferdle.
Art Director bis Ende 1990 bei E&S Computergrafik Stuttgart.
Ölmalerei seit 1986
Selbständiger Kunstmaler
und Mitglied im Verband bildender Künstler Württemberg.
Ständige Ausstellung in seinem Atelier in Asheville North Carolina USA.
 
Über die Kunst  (Zusammenfassung)

"Auffällig ist zunächst, daß Ecke sein Bildpersonal in klarem Kontur vorstellt und weiters durch harte Farbkontraste voneinander absetzt.
So entstehen klare Bildräume, die an Comics aber auch an die Welt der Gebrauchsgrafik erinnern, der Ecke schließlich auch erst vor kurzem entkommen ist.

Eckes Figuren ist ein Menschenbild gemeinsam, das beim Betrachter einen "Kindchenschema-Eindruck" auslöst, das eine leise Angst den Abgebildeten zuordnet und sie auf einer sympathischen Ebene verniedlicht.

In netter Weise sehen seine Figuren alle ein bißchen gleich aus. Große Augen, wurstige Finger, fallende Schultern: eine Truppe von Kindern in Konfirmandenanzügen, die ihre Rollen im Welttheater übernommen haben. Wichtigkeit und Bedeutung werden weder mit perspektivischen noch kompositorischen Mitteln thematisiert. Das erleichtert es dem Betrachter, sich mit den Abgebildeten auf der gewünschten emotionalen Ebene zu identifizieren.

Eckes Menschenbilder wirken selbst dann noch harmlos, wenn der nähere Bildkontext auf höchst problematische Zusammenhänge verweist.

Grundsätzlich glaubt Ecke daran, aufklärerisch wirksam werden zu können, wenn er überzeugende Themen in überzeugende Bilder übersetzt. Kommt im Ergebnis bei seinem Bemühen mehr heraus als eine Don Quichotterie, die sich mit jedem Bild eine Rosinante aufzäumt, um auf ihr gegen die Windmühlenflügel der Tatsachen, der Sachzwänge und unausweichlichen Verläufe zu verlieren?

Daß er mit seinen Bildmitteln um Verständnis und gegenseitige Hilfe wirbt, zeichnet seine Kunst als menschenfreundlich aus. Seinen Akteuren möchte man helfen. Sie bedürfen dieser Hilfe - wie wir ihrer selbst bedürfen."

Prof. Dr. Helge Bathelt, M.A.

Diesen Text gibt es in ausführlicher Form unter dem Menuepunkt

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